Sonntag, 29. Mai 2016

[NOTD] Dior Vernis - Wonderland Nr. 575

Hallo ihr Lieben!

Dior's Wonderland ist mein einziger Vernis der Marke. Das liegt nicht daran, dass mir die Qualität nicht gefallen hat, sondern das die Nagellacke so teuer sind... Er steht seit 2014 in meinem Lackregal, ich hab nur total vergessen euch das schöne Exemplar zu zeigen. Im Frühjahr lancierte Dior seine Nagellack neu: ultimativer Glanz, langer Halt, Gel-Effekt-Formel, neuer Pinsel.
Mit dem breiten, abgerundetem Flachpinsel ließ sich der Lack sehr gut auftragen. Für ein deckendes Ergebnis reichen zwei Schichten, bei dieser Farbe hätte ich mit drein gerechnet. Mit Überlack hat der Lack ca. fünf Tage gehalten. Der Flakon fasst 10ml und kostete 24,99€.
Wonderland - wegen diesem Namen finde ich ihn schon klasse - ist eine Mischung aus Rosa/Rot, eine frische Sommernuance! Mehr Pink als Rot und manchmal auch blasser als abgebildet, dafür ohne Schimmer. Im Flakon ist deutlich ein feiner Schimmer zu erkennen, doch leider ist von diesem auf den Fingernägeln nichts mehr zu sehen (höchstens auf dem Macrobild). Schade, aber die Farbe bleibt ein Hingucker auf Finger- und Fußnägeln!
Dior Vernis - Wonderland 575 (Sonnenlicht)
Dior Vernis - Wonderland 575 (Schatten)
Dior Vernis - Wonderland 575 (Sonnen-/Tageslicht)
Dior Vernis - Wonderland 575 (Blitzlicht)
Steht Dior's Wonderland auch in eurem Lackregal? Habt Ihr vielleicht sogar den passenden Fluid Stick? Welche Farben bevorzugt Ihr im Frühjahr und Sommer auf den Nägeln?

Ich muss ja gestehen, ich trage meine Nagellacke gerne passend zur Jahreszeit. Im Frühjahr/Sommer wird man bei mir kaum (z.B.) Khaki auf den Nägeln sehen. Und Fußnägel lackiere ich ungern ;).

Mittwoch, 18. Mai 2016

[Rezept] Klassiker - Zitronen-Kastenkuchen

Hallo ihr Lieben!

Der Klassiker in Kastenform ist der Zitronenkuchen. Der Rührteig dafür lässt sich super schnell und leicht anrühren. Nurnoch eine Zitrone dazugeben und schon kann der Kuchen gebacken werden.
Endlich konnte ich meine Kastenbackform testen und bin sehr zufrieden, der Kuchen war schneller fertig als angegeben (kann auch am Ofen liegen), löste sich problemlos aus der Form und diese lies sich gut reinigen. Die Zutaten für den Rührteig sollten am besten Zimmertemperatur haben, muss aber nicht!

Rezept
Zeit: 55min.    Schwierigkeit: leicht    Backform 32 x 8 x 13cm (B x H x T)

Zutaten: 250g Mehl, 2TL Backpulver, 100g weißer Zucker, 50g brauner Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 150g Butter, 3 Eier (M-L), 1 Bio-Zitrone, Puderzucker.

Schritt 1.
Weiche Butter, Zucker und Vanillezucker mit den Schneebesen des Handmixers vermengen. Nach und nach die Eier dazugeben und schaumig rühren. Mehl und zwei gehäufte Teelöffel Backpulver unterrühren, bis sich alles gleichmäßig vermischt hat - der Teig ist etwas zäh und klebrig.

Schritt 2.
Die unbehandelte Bio-Zitrone gründlich waschen. Mit einer Küchenraspel vorsichtig die äußere Schicht der kompletten Zitrone abreiben, nichts von der weißen Haut darunter! Einen Esslöffel Zitronenzeste, sowie den Saft einer halben Zitrone - kann mit der Hand gepresst werden (zuvor die Kerne entfernen) - zum Teig geben. Mit den Schneebesen des Handmixers zu einem glatten Teig vermengen.

Schritt 3.
Den Ofen auf 160° Umluft vorheizen und die Backform fetten.
Den Teig mit einem Teigschaber in die Form füllen und glatt streichen. Im Ofen auf der mittleren Schiene für ca. 40 Minuten backen (laut Online Rezepten eigentlich 50-55 Minuten).

Schritt 4.
Mindestens 15 Minuten den Kuchen in der Form abkühlen lassen, bevor er gestürzt wird. Während der Kuchen noch abkühlt mit einer langen Gabel gleichmäßig Löcher in ihn stechen. Etwas Zitronensaft und Puderzucker zu einer klaren Flüssigkeit verrühren und über den Kuchen träufeln - der Saft sickert in die Löcher und verleiht dem Kuchen einen noch intensiveren Geschmack.
Keine Sorge die Löcher verschwinden gleich. Den Saft der zweiten Zitronenhälfte mit ganz viel gesiebten Puderzucker zu einer weißen zähen, aber noch etwas flüssigen Masse vermengen und über den abgekühlten Kuchen gießen.
Das fertige Ergebnis mit säuerlichem Zuckerguss könnt Ihr oben sehen. Selbstgemacht schmeckt hier am besten! Der Kuchen entfaltet seinen kompletten Zitronengeschmack an Tag zwei, also einen Tag nach dem Backen. Frisch und fruchtig und in Kombination mit dem säuerlichen Guss sehr lecker!

Dienstag, 10. Mai 2016

[Rezept] Apple Crumble Muffin

Hallo ihr Lieben!

An apple a day keeps the doctor away ;D. Ich bin immernoch auf dem Muffin-Trip, auch wenn zunächst etwas anderes geplant war. Mein Vater wünscht sich seit längerem mal wieder meinen Apfelkuchen vom Blech, da passt es gar nicht das ich eigentlich meine Kastenkuchenform testen will.
Und einen Zitronenkuchen backen wollte, doch am Ende landete das Muffinblech im Ofen. Zwar hatte ich keine Boskop Äpfel im Haus, doch mit Braeburn klappte es auch. Dazu noch etwas Zimt und leckere Streusel, ich liebe Streusel <3, da war auch mein Vater wohlgestimmt an Himmelfahrt.

Rezept
Zeit: 50min.    Schwierigkeit: leicht    Anzahl: 12 Stück

Zutaten (Muffin): 100g Butter, 125g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 250g Mehl, 1 Päckchen Backpulver, 2-3 Eier, 2 Äpfel (Braeburn), 2TL Zimt.
Zutaten (Streusel): 50g Butter, 100g Mehl, 50g brauner Zucker.

Schritt 1.
Eier, Zucker und Vanillezucker mit den Schneebesen des Handmixers schaumig rühren, solange rühren bis die Flüssigkeit heller wird und nicht mehr orange (vom Eigelb) ist. Zuerst Butter, danach Mehl und Backpulver mit den anderen Zutaten vermengen und glatt verrühren. Sollte der Teig zu zäh werden, könnt Ihr etwas Milch dazugeben oder ein drittes Ei.

Schritt 2.
Die Äpfel waschen, schälen, entkernen und würfeln. Die Stücke können unterschiedlich groß sein, sollten aber nicht zu klein werden. Die Apfelstücke in einer Schüssel mit zwei Teelöffeln Zimt vermengen. Anschließend mit einem Esslöffel oder Teigschaber diese unter den fertigen Teig heben.

Schritt 3.
Butter in einem kleinen Topf schmelzen und vom Herd nehmen. Mehl, Zucker und die geschmolzene Butter mit einer Gabel gut vermischen, dabei entsteht ein krümeliger Teig für die Streusel.

Schritt 4.
Den Ofen vorheizen und das Muffinblech mit Förmchen auslegen. Den Teig in die Förmchen geben - sollten Apfelstücke oben rauslugen, mit einer dünnen Teigschicht bedecken.
Den krümeligen Teig mit den Händen zu Streuseln formen und auf die Muffins geben. Mit Zimt und Zucker bestreuen. Bei 160° wandert das Blech auf die mittlere Schiene in den Ofen. Der Teig braucht 20-25 Minuten zum Backen, am besten die Stäbchenprobe machen.
Die Muffins sind super leicht! Einfach alle Zutaten vermengen, die Äpfel dazugeben und mit Zimt abschmecken. Auch die Streusel gelingen wortwörtlich im Handumdrehen.
Der Muffin schmeckt leicht nach Apfel und Zimt, an Tag zwei wird der Zimtgeschmack intensiver. Die Apfelstücke sind weich und saftig. Innerhalb von drei Tagen sollten die leckeren Muffins aufgefuttert werden!

Donnerstag, 5. Mai 2016

[Rezept] 7 Wölkchen - kleine Karamell Küchlein

Hallo ihr Lieben!

Es war nicht so geplant, aber Ihr wisst ja, bei mir gibt es auch die nicht so perfekten und "warum hat es nicht funktioniert?" Rezepte, denn geschmeckt hat bis jetzt trotzdem alles sehr gut!
Spontan und weil es schnell geht, wollte ich zum Kaffee kleine Lava Cakes backen. Wir hatten noch einen Rest weiße Kuvertüre, warum also nicht ausprobieren ob es mit dieser auch klappt? Schon beim schmelzen mit der Butter wurde aus der Kuvertüre eher Karamell als flüssiger Teig. Ergo, keine Lava Cakes... Aber außen knusprig, innen saftig und sehr leicht und luftig!

Rezept
Zeit: ca. 15min.    Schwierigkeit: leicht    Anzahl: 7 Stück

Zutaten: 50g Schokolade/Kuvertüre, 50g Butter, 1 Ei, 65g brauner Zucker, Salz, 25g Mehl.

Schritt 1.
Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen und die (weiße) Schokolade darin auflösen, immer mal wieder umrühren.
Zucker, eine Prise Salz und das Ei mit den Schneebesen des Handmixers verrühren. Solange rühren bis daraus eine helle Flüssigkeit geworden ist. Die geschmolzene Butter-Schoki-Mischung zum Teig geben und alles mit dem Handmixer vermengen.

Schritt 2.
Mehl zum Teig geben und auf mittlerer bis höchster Stufe unterrühren. Der Teig ist recht flüssig und leicht klebrig. Den fertigen Teig in eine Muffinform - am besten Ihr verwendet Muffinförmchen, die Küchlein kleben sonst in der Form ;) - oder in kleine Tortenringe geben.
Den Ofen vorheizen. Das Blech wandert bei 190° für 6-8min in den Ofen auf die mittlere Schiene.
Die Küchlein abkühlen lassen und genießen. Pur waren sie nichts für mich, ich mag Karamell eher nicht so, aber mit Sahne und noch etwas Obst - bei mir gab es Ananas dazu - sind die etwas klitschigen Küchlein super!

Die weiße Kuvertüre wollte sich schon beim Schmelzen nicht mit der Butter verbinden, das nächste mal verwende ich dann doch wieder eine kakaohaltige Schokolade für den Lava Cake.

Welcher Back- oder Kochversuch endete bei Euch anders als wie geplant? Hat das Ergebnis dennoch überzeugt?